Lust, Deine Ideen zum Blühen zu bringen? Unser Frühjahrs-Workshop-Programm von Februar bis April 2026 lädt Dich ein, spannende Projekte zu entdecken, moderne Technik auszuprobieren und jede Menge Maker-Spaß zu erleben!
Was Dich erwartet: Tauche ein in eine bunte Welt voller Forschergeist, Tüftelei und kreativer Gestaltung. Ob Programmieren, Elektronik & Löten, Nähen, Robotik, Arduino,Laufbürsten-Roboter, Minecraft, 3D-Modellierung, 3D-Druck, Trickfilm oder leuchtende LED-Kreationen – finde Deinen Lieblings-Workshop und lerne praxisnah, wie Du mit den neuesten Tools tolle Projekte umsetzt.
Deine Vorteile: Inhaber des Münchener Ferienpasses und TeilnehmerInnen ausgewählter geförderter Workshops profitieren von attraktiven Sonderpreisen. So wird Dein kreatives Abenteuer noch günstiger!
Dein kreativer Frühling: Mach mit und erlebe einen Frühling voller Neugier, Begeisterung und Innovation. MINT-Bildung für Kinder und Jugendliche heißt bei uns vor allem Spaß, Kreativität und viel praktisches Ausprobieren. Entdecke Dein Potenzial und werde Teil unserer lebendigen Community!
Mit Unterstützung der SWM Bildungsstiftung entsteht in der Messestadt Riem ein außergewöhnliches Making-Projekt, das zeigt, wie nachhaltige Bildungsarbeit, schulische Kooperation und ein aktives Stadtteilnetzwerk zusammenwirken können. Gemeinsam mit drei Schulen – derGrundschule Lehrer-Wirth-Straße, der Mittelschule Lehrer-Wirth-Straße und derGrundschule an der Astrid-Lindgren-Straße– setzt das FabLab München ein auf zwei Jahre angelegtes Projekt um, das Making und Coding dauerhaft im Schulalltag verankern soll.
Langjährige Zusammenarbeit als Fundament
Die Zusammenarbeit zwischen dem FabLab München und den Schulen im Stadtteil ist gewachsen. An der Grundschule Lehrer-Wirth-Straße gibt es bereits seit2012 erste FabLab-Aktivitäten. Die Grundschule an der Astrid-Lindgren-Straße arbeitet seit rund vier Jahren regelmäßig mit FabLab-Angeboten und war wie auch die Grundschule Lehrer Wirth Straße 2025 Partner im Erasmus+ Projekt „Make U IN“. Auch die Mittelschule an der Lehrer-Wirth-Straße ist eng angebunden und profitiert von den Vorerfahrungen der Schülerinnen und Schüler aus der Grundschule.
Das SWM-geförderte Projekt knüpft genau hier an und hebt diese Zusammenarbeit auf ein neues Niveau.
„Früher hatten wir nur einen mini Computerraum, der kaum genutzt wurde, weil zu klein für eine Klasse… der neue Raum ist ein Ort, an dem die Kinder richtig ins Arbeiten kommen, sich wohl fühlen, planen, tüfteln und sich gegenseitig helfen. Zeit scheint wie im Flug zu vergehen, es macht richtig Freude ihnen beim Arbeiten zuzusehen.“ Lehrkraft, Grundschule Astrid-Lindgren-Straße
Neue MakerSpaces – neue Lernräume
Dank der Förderung konnten an beiden Grundschulen MakerSpaces/FabLabs aufgebaut und weiterentwickelt werden. An der Grundschule Lehrer-Wirth-Straße entstand die letzten Wochen aus zwei ehemaligen Räumen der Mittagsbetreuung ein mit 3D-Druckern, Schneideplottern, Robotik-Systemen, Lötplätzen, 3D-Stiften und vielfältigen Making-Materialien ausgestatteter MakerSpace.
„Hier dürfen wir Dinge ausprobieren, die wir sonst nur aus Videos kennen. Und wenn etwas nicht klappt, ist es nicht schlimm, sondern dann probieren wir es einfach nochmal anders bis es klappt.“ Schülerin, Grundschule
An der Grundschule Astrid-Lindgren-Straße wurde der bestehende PC-Raum nach und nach in einen MakerSpace umgewandelt. Dort arbeiten die Kinder nun wöchentlich im Rahmen des Unterrichts für zwei Doppelstunden, ergänzt durch eine offene Werkstatt am Nachmittag, in der eigene Ideen der SchülerInnen weiterverfolgt werden können.
„Es ist cool, dass wir wieder mit FabLab arbeiten dürfen, denn das macht einfach soviel Spaß. Die Kursleiter unterstützen uns, wenn wir mal nicht weiterkommen, selber eine Lösung zu finden. Ich finde 3D Druck toll, aber auch löten und programmieren. Gut dass wir einiges schon aus der Grundschule kennen und jetzt kompliziertere Sachen schaffen – vielleicht werde ich mal Ingenieurin.“ Schülerin, Mittelschule
Schulstufenübergreifendes Making
Ein besonderes Highlight des Projekts ist die enge Verzahnung von Grund- und Mittelschule im Viertel. Viele Schülerinnen und Schüler kommen bereits mit FabLab-Erfahrung in die Sekundarstufe und können dort direkt an ihr Vorwissen anknüpfen. Da die räumlichen Möglichkeiten an der Mittelschule begrenzt sind, wurde gemeinsam mit den Schulleitungen eine pragmatische und erfolgreiche Lösung gefunden: Die Mittelschülerinnen und Mittelschüler nutzen den MakerSpace der Grundschule mit und sind dort regelmäßig zu Gast. Dieses schulübergreifende Modell funktioniert hervorragend und zeigt, wie Ressourcen im Stadtteil sinnvoll geteilt werden können.
„Die Kinder kommen schon mit einem ganz anderen Selbstverständnis in die Mittelschule. Sie haben keine Angst vor Technik, sondern richtig Spaß am ausprobieren und Probleme lösen. Sie trauen sich, eigene Lösungen zu entwickeln, einfach schön zu sehen wie selbstwirksam sie sein können.“ Lehrkraft, Mittelschule Lehrer-Wirth-Straße
Making als Teil des Unterrichts
Making und Coding werden in allen beteiligten Schulen fest im Unterricht verankert. Ob Heimat- und Sachunterricht, Mathematik, Deutsch, Englisch, Kunst oder Musik – die Projekte sind fächerübergreifend angelegt. Es wird konstruiert, programmiert, gestaltet, erzählt, gemessen, experimentiert und gemeinsam getüftelt. Dabei geht es nicht nur um Technik, sondern um Kreativität, Problemlösekompetenz, Teamarbeit und Selbstwirksamkeit.
„Wenn die Kinder mit FabLab an ihren eigenen Projekten arbeiten, ist die Motivation eine ganz andere. Sie sind aufmerksam, wissbegierig und wollen gar nicht mehr aufhören zu arbeiten. Lernen passiert hier einfach nebenbei und macht vor allem Spaß.“ Lehrkraft, Grundschule Lehrer-Wirth-Straße
Messestadt Riem als idealer Lernort
Die Messestadt Riem bietet dafür ideale Voraussetzungen: kurze Wege, engagierte Schulen, offene Schulleitungen und ein Stadtteil, in dem Kooperation gelebt wird. Das FabLab München versteht sich hier als Bindeglied und Impulsgeber, der schulische Bildung, Making-Kultur und außerschulische Lernorte miteinander verbindet.
Ein Projekt mit Strahlkraft
Das SWM-geförderte Making-Projekt zeigt, wie nachhaltige Bildungsarbeit im Stadtteil gelingen kann – von der Grundschule bis zur Mittelschule, von ersten kreativen Ideen bis zu komplexeren technischen Projekten. Für das FabLab München ist es ein starkes Beispiel dafür, wie langfristige Partnerschaften, Vertrauen und gemeinsame Visionen zu echten Bildungsräumen führen.
Kurse im Winter 2025/2026: Kreativität und Innovation erleben!
Bereit, Deine Ideen zum Leben zu erwecken? Unser Winter-Workshop-Programm von Dezember 2025 bis Februar 2026 lädt Dich zu spannenden Projekten, moderner Technik und jede Menge Maker-Spaß ein!
Was Dich erwartet: Tauche ein in eine Welt des Forschens, Tüftelns und kreativen Gestaltens. Ob Programmieren, Elektronik & Löten, Nähen, Robotik, Arduino, Raspberry Pi, Laufbürsten-Roboter, Minecraft, 3D-Modellierung, 3D-Druck, Trickfilm oder leuchtende LED-Objekte – finde Deinen Lieblings-Workshop und lerne praxisnah, wie Du mit topaktuellen Tools spannende Projekte verwirklichst.
Besondere Vorteile: Für Inhaber des Münchener Ferienpasses und bei ausgewählten geförderten Workshops bieten wir attraktive Sonderpreise an. So wird Dein Kreativ-Abenteuer noch erschwinglicher!
Dein kreativer Winter: Sei dabei und erlebe einen Winter voller Entdeckungen, Begeisterung und Innovation. MINT-Bildung für Kinder und Jugendliche bedeutet bei uns vor allem Spaß, Kreativität und ganz viel praktisches Ausprobieren. Entdecke, was in Dir steckt und werde Teil unserer neugierigen Community!
Am 20. Oktober 2025 fand im FabLab München e.V. die Abschlusskonferenz des Erasmus+-Projekts MAKE U IN statt. 32 Teilnehmende aus Schulen, Hochschulen und Bildungseinrichtungen kamen zusammen, um sich über die Chancen und Perspektiven von Maker Education für Inklusion und Chancengleichheit in der Grundschule auszutauschen.
Eröffnung & Hauptvorträge
Die Konferenz begann mit einer herzlichen Begrüßung durch das Team des FabLab München, gefolgt von drei inspirierenden Keynotes, die die Vision und Ergebnisse des Projekts vorstellten:
Der MAKE U IN Ansatz – Inklusion durch praktisches, kreatives Lernen (Hands-on & Making) – Das Projektteam zeigte, wie makerbasierte Lernaktivitäten Teilhabe, Kreativität und Zusammenarbeit aller Lernenden fördern können.
Inklusion in der Primarbildung – Bedarfe und Trends in Europa – Eine Präsentation zu aktuellen europäischen Entwicklungen und Herausforderungen im Bereich der inklusiven Bildung.
Das MAKE U IN Resource Repository Eine erste Vorstellung der digitalen Plattform mit Unterrichtsmaterialien, Werkzeugen und Best-Practice-Beispielen, die Lehrkräfte bei der Umsetzung inklusiver Maker Education unterstützen.
Austausch und Diskussion
Nach den Vorträgen folgten lebhafte Gruppendiskussionen, in denen Teilnehmende ihre eigenen Erfahrungen mit Making in der Schule teilten. Lehrkräfte berichteten, wie handlungsorientierte Lernformen Schülerinnen und Schüler dazu befähigen, zu entdecken, zusammenzuarbeiten und sich kreativ auszudrücken – insbesondere jene, die in traditionellen Unterrichtsformen oft weniger sichtbar sind.
Die Diskussionen verdeutlichten:
das Potenzial von Maker Education, Kollaboration, Kreativität und Zugänglichkeit zu fördern;
den Bedarf an Fortbildungen und Materialien, um Making nachhaltig in den Unterricht zu integrieren;
die Bedeutung von inklusivem Design, das sicherstellt, dass jedes Kind aktiv teilhaben kann.
Die Atmosphäre war durchweg offen, konstruktiv und ideenreich. Viele Teilnehmende äußerten den Wunsch, Making-Ansätze weiterhin auszuprobieren und sich über das MAKE U IN-Netzwerk gegenseitig unterstützen zu wollen.
Vernetzung & Ausblick
Der Nachmittag endete mit einer informellen Networking-Phase im kreativen Umfeld des FabLabs. Hier tauschten sich die Teilnehmenden aus, knüpften neue Kontakte und testeten einige der vom Projektteam vorgestellten Maker-Werkzeuge und Prototypen.
Das Feedback war durchweg positiv: Besonders geschätzt wurden die praxisnahen Demonstrationen und die Möglichkeit, sich mit Gleichgesinnten über inklusive, kreative Bildungsansätze auszutauschen.
Fazit
Die MAKE U IN Abschlusskonferenz setzte ein starkes Zeichen für eine innovative europäische Zusammenarbeit. Sie zeigte deutlich, dass Inklusion und Making keine getrennten Ziele sind, sondern zwei Seiten derselben Idee: Lernen durch Tun, Gestalten und gemeinsames Erleben – für jedes Kind.
„Inklusion durch Hands-on und Making“ – gemeinsam gestalten wir die Zukunft gerechten Lernens.
Am 3.10.2025 öffnete auch FabLab Kids seine Türen und zwar für jung und alt! Der gemeinnützige Verein FabLab München e.V. hat sowohl für erwachsene Kreative, als auch für den Nachwuchs einiges zu bieten.
Es war der Wahnsinn, in den 3 Stunden der Öffnung strömten insgesamt rund 1000 Leute Eltern mit vielen Kindern und auch nur Erwachsene durch unsere 500 m² Räume und den angrenzenden Flur mit vielen kleinen Mitmachstationen, an denen oft die Kursleiter nicht mehr zu erkennen waren vor lauter Andrang. Toll, dass das so gut angenommen wurde. Wir waren überwältigt.
Es wurde gelasert, gefräst, gelötet und wir konnten Euch aus der Mischung aus Kreativität mit Hightech und sozialem Miteinander überzeugen. Für die kleinen Nachwuchsingenieure haben wir am Wochenende immer verschiedenste Kurse und auch offene Werkstätten. Für Schulklassen und LehrerInnen bieten wir unter der Woche täglich Schulklassenprogramm an. Die Erwachsenen können als Mitglied unsere Räume und Geräte nach Einweisung 24/7 nutzen, sich austauschen und auch sich mit ihrem Wissen und Können in den Verein einbringen.
Wir arbeiten auch immer wieder in Erasmus+ Projekten mit verschiedenen Partner der EU zusammen, derzeit liegen wir mitMake U IN im Projektabschluss und wollen gerne Interessierte am 20.10.2025 13 bis 17 Uhr zu unserer Launch Conference im FabLab München einladen. Es geht darum wie Making Inklusion an der Grundschule sinnvoll unterstützen kann. Wir haben Lehrer fortgebildet und nun soll es an den Schulen weitergehen. Am Maustag haben wir viele Flyer zum Thema verteilt.
Die Launch Conference des Erasmus+ Projekts Make U IN war ein voller Erfolg!
Am 20.10. konnten wir die Ergebnisse unseres Erasmus+ Projekts Make U IN im Rahmen einer Abschlusskonferenz einem breiten Publikum aus Lehrkräften, ausserschulischen Partnern und Interessierten vorstellen.
Im Fokus stand die Frage, wie Maker Education inklusiv gestaltet und sinnvoll in den Unterricht – insbesondere in der Grundschule, aber auch darüber hinaus – integriert werden kann.
Das Projekt wurde gemeinsam entwickelt und umgesetzt mit unseren internationalen Partnern Mind Leap (Spanien) und Uken (Polen) sowie den Partnerschulen Lehrer Wirth Grundschule, Astrid Lindgren Grundschule und dem Sonderpädagogischen Förderzentrum München Nord.
Ziel war es, das Potenzial makerbasierter Aktivitäten für mehr Teilhabe sichtbar zu machen und gemeinsam „Maker Ambassadors“ zu gewinnen, die diese Ansätze als Multiplikator:innen in Schulen weitertragen. Das ist uns definitiv gelungen. Danke an die zahlreichen Teilnehmer, die das Event zu einem schönen Erfahrungsaustausch gemacht haben.
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