Kategorie: Schulen

SWM Bildungsstiftung fördert Grund- und Mittelschul Schulklassenbesuch im FabLab München e.V. auf 3 Jahre

SWM Bildungsstiftung fördert Grund- und Mittelschul Schulklassenbesuch im FabLab München e.V. auf 3 Jahre

SWM Bildungsstiftung fördert FabLab München e.V. MAKE – LEARN – SHARE

Kindern aus Brennpunktschulen neue berufliche Perspektiven eröffnen und Selbstvertrauen stärken

Der Verein FabLab München bietet Machern, Tüftlern, Künstlern und Technik-Begeisterten eine gut ausgestattete Werkstatt im Münchner Westend, sowie ein Umfeld, bei dem Wissenstransfer großgeschrieben wird. Unter dem Motto MAKE – LEARN – SHARE werden hier auch benachteiligte Kinder und Jugendliche aus Grund- und Mittelschulen an Zukunftstechnologien herangeführt. In Kursen und Workshops tauchen sie ein in 3D-Druck, Lasercut, Elektronik und Programmierung. Daneben wird ihnen selbständiges und problemlösendes Denken und Arbeiten, Sozial- und Sachkompetenz vermittelt. Die SWM Bildungsstiftung fördert das Projekt für insgesamt rund 120 Schulklassen mit 68.000 Euro.

Die Förderung der SWM Bildungsstiftung ermöglicht in den kommenden drei Jahren rund 120 Klassen Grund- und Mittelschulen, besonders aus Brennpunktvierteln, den Besuch im FabLab. Birgit Kahler, Mitgründerin und Vorstandsmitglied FabLab München: „Viele Lehrerinnen und Lehrer sagen uns, sie würden das Angebot mit ihren Klassen gerne öfter nutzen, aber ein erheblicher Teil der Familien kann es sich einfach nicht leisten. Die Förderung baut diese Hürde ab, wofür wir – auch im Namen der Kinder und Jugendlichen – Danke sagen.“

Zudem wird die digitale Ausstattung verbessert, damit Lernen und Erleben bei Bedarf auch in einem für die Kinder und Jugendlichen gewohnten Online-Umfeld stattfinden kann.

Vielen herzlichen Dank dafür. Die bereits vor Ort gewesenen Schulklassen waren alle begeistert und wollen wiederkommen :-)!

https://www.swm.de/presse/pressemitteilungen/2021/11-2021/swm-bildungsstiftung-fablab

LTTA Teacher Training Steam-h in München

LTTA Teacher Training Steam-h in München

Vom 25.10. bis 29.10. kamen LehrerInnen aus Italien, Spanien, Irland und München (FabLab München e.V. und Grundschule Lehrer Wirth Str.) zu Besuch, um bei uns Steam-h skills zu lernen, sowie die bisherigen Ergebnisse des Erasmus+ Projektes zu evaluieren (IO1 bis IO3). www.steamh.eu

Mit einer bunten Mischung aus Praxis und Theorie konnten wir einen abwechslungsreichen Ablauf der Fortbildung ermöglichen.

Zum einen kamen verschiedene Grundschulklassen ins FabLab und haben 3D modelliert, gelötet, gelasert und programmiert während die Besucher dabei aufmerksam zusahen, wie die Kursleiter den 3. und 4. Klässlern alles rund um Making und computergesteuerte Maschinen erklärt haben und sie viel Hands on arbeiten ließen. So konnten sie sehen welche Begeisterung die Maker Umgebung mit all den spannenden Aufgaben bei Schülerinnen und auch LehrerInnen auslöste.

Zum anderen zeigten wir auch LowTech Beispiele in der LWS Grundschule wie Roboterhand selber basteln und einfache Halloweenkarten mit Stromkreis und Leuchteffekten basteln, sowie das Erforschen der Miniphänomenta Stationen, die man sich für die Schule selber nachbauen kann.

Nachdem die Teilnehmer alle Ergebnisse gelesen und einige mögliche Unterrichtseinheiten mit den Klassen gesehen und auch selber vieles ausprobiert hatten (alle Roboter fanden die teilnehmer sehr spannend, ebenso das 3D modellieren und löten) konnten die Teilnehmer in Kleingrupppen selber eigene Unterrichtsentwürfe erarbeiten und den anderen Teilnehmern präsentieren und diese dann wiederum zur Diskussion stellen und gemeinsam an Verbesserungen arbeiten.

Mit einem bunten Strauß an Eindrücken, neuem Wissen und viel Euphorie sind alle Teilnehmer wieder in die Heimat zurückgekehrt und werden hoffentlich alle mit den SchülerInnen in Zukunft Stück für Stück Steam-h auch in ihren Unterricht integrieren, das Wissen an die KollegInnen weitergeben und somit dazu beitragen, dass in Zukunft viele SchülerInnen der Grundschulen von dieser Arbeitsweise profitieren.

STEAM-H Erasmus+ Projekt – IO3 Lehrerfortbildungs Module

STEAM-H Erasmus+ Projekt – IO3 Lehrerfortbildungs Module

Es ist soweit 🙂 Gemeinsam mit unseren Partnern aus Irland, Spanien und Italien haben wir nun unseren dritten Intellectual Output im Steam-h Projekt fertiggestellt.

LehrerInnen, die sich für mehr MINT in ihrer Schule engagieren wollen, können sich interessante Tipps holen welche Ausstattung sie brauchen und welche Möglichkeiten sie haben und welche Projekte sie umsetzen können.

Englische Version

Lehrer Fortbildung – 3D Druck

Lehrer Fortbildung – 3D Druck

In Kooperation mit dem Pädagogischen Institut bieten wir 2 Fortbildungen zu 3D Druck an. Anmeldung hier.

Zunächst wird auf Einsatzmöglichkeiten von 3D Druck generell und dann spezifisch im Unterricht eingegangen. Mit dem einfachen 3D-Modellierungswerkzeug TinkerCAD können die Kursteilnehmer*innen selbst aktiv werden und den Entwurf eines Gebäudes konstruieren, um alle Funktionen des Programms zu lernen. 
Im Anschluss wird dieser Entwurf exportiert und gezeigt wie man mit dem Slicer Cura (für alle Münchner Schulen im pädagogischen Netz verfügbar und von der Anwenderbetreuung zuweisbar) Modelle für den Druck vorbereitet und exemplarisch ein Druck gestartet. 
Da der 3D-Drucker Ultimaker 3 über den städtischen Hardwarewarenkorb bezogen werden kann, konzentrieren wir uns auf dieses Gerät. Filamentwechsel, Einstellungen, Kalibrierung, mögliche Fehler etc Die Inhalte der Schulung sind aber auch auf andere Drucker übertragbar.

Hinweise: Diese Veranstaltung findet online statt.

der Kurs richtet sich an Bildungseinrichtungen: Förderschule, Grundschule, Gymnasium, Hort, Tagesheim, HPT, Mittelschule, Realschule

Personenkreis: Lehrkräfte, pädagogisches Personal

Altersstufe: Primar (6 -12 Jahre), Sekundar (ab 10 Jahre)

Erasmus+ Projekt „Make in Class“ als good practice Projekt bewertet

Erasmus+ Projekt „Make in Class“ als good practice Projekt bewertet

https://ec.europa.eu/programmes/erasmus-plus/projects/eplus-project-details/#project/2018-1-IT02-KA201-048042

Nach den Daten des Eurostat ist der frühe Schulabbruch in Europa weit davon entfernt, in der gesamten Union ausgemerzt zu sein. Im Durchschnitt des Jahres 2016 gaben Daten an, dass mehr als 11% der jungen Menschen (im Alter von 18 bis 24 Jahren) in der EU-28 die Schule zu früh verließen. Die Statistiken zeigen verschiedene Unterschiede zwischen den Ländern, aus denen hervorgeht, dass einige Mitgliedstaaten eine dramatische Situation haben (Eurostat 2017). Als das Make In Class-Projekt im Jahr 2018 begann, lagen alle Partnerländer (Italien, Malta, Spanien und Deutschland) unter dem Zielwert der EU 2020 (10%), und einige von ihnen befanden sich in Europa auf den Spitzenplätzen für die Schulabbruchrate (Italien, Spanien und Malta).

In dieser Hinsicht ist gemäß der Strategie Europa 2020 einer der entscheidenden Faktoren für die Verringerung des vorzeitigen Schulabbruchs die Verbesserung der Qualität und Leistung der Schulbildung (Europäische Kommission, Schulentwicklung und exzellenter Unterricht für einen guten Start ins Leben, 2017) durch Verbesserung Fähigkeit der Lehrer, die Lernbedürfnisse einzelner Schüler zu ermitteln und ein positives Lernumfeld zu schaffen, um die Inklusion zu fördern (Europäische Kommission / EACEA / Eurydike / Cedefop, 2014).

Das Make In Class-Projekt soll Lehrer und Pädagogen unterstützen (mit Lehrerausbildung und unterstützenden Materialien) tiefes Verständnis für das Potenzial der Maker-Ausbildung zu gewinnen und bei der Organisation und Durchführung von Maker-basierten Aktivitäten zur Verhinderung des Phänomens des vorzeitigen Schulabbruchs an weiterführenden Schulen zu helfen.
Dieser innovative Ansatz bot Sekundarschulen, Lehrern und anderen Fachleuten, die sich für die Unterstützung benachteiligter Jugendliche einsetzen, Ressourcen, Werkzeuge und praktische Aktivitäten an die Hand zu geben, um ein FabLab einzurichten, in dem sichergestellt wird, dass Sekundarschüler die für die Schule und ihre digitale Zukunft relevanten Fähigkeiten und Kenntnisse entwickeln können.

Das Make In Class-Projekt lieferte die folgenden konkreten Ergebnisse:
- Eine Kompetenzkarte, in der die Kompetenzen aufgeführt sind, die Schüler mit herstellerbasierten Aktivitäten erwerben, die nach Aktivität und Fach kategorisiert sind
- Ein Online-Repository von Open Educational Resources für Lehrer.
- Ein modularisiertes Schulungsprogramm zur Förderung der Kompetenz von Lehrern und Pädagogen an weiterführenden Schulen bei der Implementierung integrativer Prozesse für nicht motivierter Schüler durch Making - Aktivitäten.
- Ein pädagogisches Handbuch mit praktischen Informationen und Aktivitäten, die mit den Schülern durchgeführt werden sollen.
Die Make In Class-Partnerschaft umfasst 8 Organisationen (Co.Meta srl, Comune di Fano, ISS Polo 3 Fano, Fablab München e.V., Gymnasium Neubiberg, MCAST, Bylinedu, IES El Clot) aus 4 EU-Ländern (Italien,Deutschland, Malta und Spanien). Sie trug zur Verbesserung der Qualität und Leistung der Schulbildung bei, indem ein neuer Making Ansatz angewendet wurde. Der Make In Class-Ansatz hatte besondere Auswirkungen auf Sekundarschullehrer (primäre Zielgruppe) und nicht motivierte Schüler, Schulabbrecher oder potenzielle Schulabbrecher, Schüler mit geringen Leistungen und Schüler mit Migrationshintergrund (Endbegünstigte). Durch die vielfältigen Materialien, Aktivitäten und Schulungsmodule konnten sie bei der Umsetzung von Making-Aktivitäten in der Schule unterstützen. 

Insbesondere die beteiligten Lehrer und Erzieher der Sekundarstufe verbesserten ihr Verständnis für das Potenzial der Maker-Ausbildung zur Reduzierung des Phänomens des frühen Schulabbruchs, erwarben neue Fähigkeiten und Kompetenzen, um Maker-basierte Aktivitäten mit ihren Schülern durchzuführen, und verbesserten ihre Motivation für die Implementierung einer solchen Methodik in ihre Schulen.

Die beteiligten Schüler (meistens nicht engagierte Schüler und Schüler mit geringen schulischen Leistungen) verbesserten das Selbstwertgefühl und die schulischen Leistungen sowie die Schlüsselkompetenzen und Soft Skills wie Problemlösung, Kreativität, Teamarbeit und Eigenverantwortung. Darüber hinaus wurden sie mit digitalen Fähigkeiten ausgestattet, die den Anforderungen des Arbeitsmarktes entsprechen (ICT, Programmierung, CAD, 3D-Druck, Robotik, Automatisierung, Elektronik, Mechanik).

Die teilnehmenden Organisationen verstärkten die internationale Zusammenarbeit mit Schulen, Institutionen, die sich mit integrativer Bildung befassen, und Making-Experten. Alle teilnehmenden Organisationen verbesserten die Qualität ihres Bildungsangebots. Schließlich waren sich die Projektbeteiligten des Potenzials der Maker-Ausbildung zur Verbesserung der Motivation von nicht lernwilligen Studenten bewusst. Die Make In Class-Partnerschaft hat die Projektergebnisse in ihrem Standard-Bildungsangebot umgesetzt. Dies wird langfristige Auswirkungen auf die Qualität der Bildungssysteme haben und zu personalisierteren, auf den Lernenden ausgerichteten Formen des Lehrens und Lernens führen.

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