Kategorie: Allgemein

 „Zukunftsmacher 2030“ – Jetzt anmelden!

 „Zukunftsmacher 2030“ – Jetzt anmelden!

Dank der großzügigen Unterstützung der BürgerStiftung München laden wir euch und eure Schülerinnen ab der 3. Klasse herzlich ein, an unseren spannenden MINT-Workshops „Zukunftsmacher 2030“ teilzunehmen!

Erlebt einen inspirierenden Vormittag rund um die Themen SmartCities, Repair und Nachhaltigkeit. Gemeinsam tauchen wir ein in die faszinierenden Welten der 3D-Modellierung und des 3D-Drucks, der Elektronik und des Lötens sowie der Robotik und der Künstlichen Intelligenz.

Werdet selbst zu Zukunftsmacherinnen und gestaltet aktiv mit! Sichert euch jetzt euren Termin!

Wir freuen uns auf eure Kontaktaufnahme unter schule@fablab-muenchen.de

Zukunftsmacher 2030
10 Jahre Schul-FabLab: Wie die Begemann Schule die Maker-Kultur lebt

10 Jahre Schul-FabLab: Wie die Begemann Schule die Maker-Kultur lebt

„Make, Learn, Share“ – ein Motto, das in der Bildungslandschaft oft zitiert wird. Doch an der Begemann Schule wird es seit einem ganzen Jahrzehnt tagtäglich aktiv mit Leben gefüllt.

Vergangene Woche durften wir die Robotik-Klasse der Begemann Schule für einen besonderen Praxistag bei uns im FabLab München willkommen heißen. Ein Tag im gewohnten Fahrwasser für die Nachwuchs-Tüftler, allerdings auf deutlich vergrößerter Skala und mit noch mehr technologischer Vielfalt.
Dass zwischen der Begemann Schule und dem FabLab München die Chemie stimmt, kommt nicht von ungefähr: Uns verbindet eine ganz besondere Vorgeschichte.

Pionierarbeit im Klassenzimmer: Eine gemeinsame Erfolgsgeschichte

Es ist mittlerweile mehr als zehn Jahre her, dass wir die Begemann Schule beim Aufbau ihres eigenen Schul-FabLabs begleiten durften. Von der Auswahl der richtigen Geräte über didaktische Konzepte bis hin zum echten „Maker-Spirit“ standen wir vom FabLab hier mit ManPower und Ideen unterstützend zur Seite.
Dass ein Schul-FabLab über ein Jahrzehnt hinweg so erfolgreich betrieben wird, ist keineswegs selbstverständlich. Die Begemann Schule zeigt eindrucksvoll, wie moderne Technologien und schulische Didaktik nahtlos ineinandergreifen können:

  • Neue Generationen begeistern:
    Jüngere Schülerinnen und Schüler finden einen niederschwelligen Zugang zu Technik.
  • Interessen vertiefen:
    Ältere Jugendliche fundieren ihr Wissen und entwickeln eigene, komplexe Projekte.

Kunst trifft Technik: Kreativität als Schlüssel zur Technologie

Ein besonders spannender Kniff der Begemann Schule: Das FabLab ist im Schulfach Kunst angesiedelt. Was auf den ersten Blick ungewohnt klingt, erweist sich in der Praxis als echter Geniestreich!

Gestaltung & Design  +  Elektronik & Mechanik  =  Inspirierendes Lernen

Die Einbettung in den Kunstunterricht ermöglicht ein freies Spektrum an Themen – von Architektur und technischer Konstruktion bis hin zu Videospiel-Design. Es entsteht eine perfekte Symbiose aus Grundwissen und individuellem Ausdruck:

  • Kein Druck, reine Neugier:
    Themen können vollkommen kreativ angegangen werden, ohne das technische Basiswissen zu vernachlässigen.
  • Diversität fördern:
    Unterschiedlichste Schülerprofile und Interessen finden ihren Platz und werden aktiv eingebunden.

Die Rolle der Lehrkraft

Ein Schul-FabLab steht und fällt mit den Menschen, die es leiten. Die Vermittlung von Technologie erfordert von den Dozierenden und Werkstattleitenden eine hohe Flexibilität. Es gilt, Projekte ständig an die Schnelllebigkeit neuer Technologien und die Interessen der heutigen Generation anzupassen – eine Herausforderung, die an der Begemann Schule seit Jahren vorbildlich gemeistert wird.

Ein Praxistag voller Action: Von Code bis Lötzinn

Der jüngste Besuch im FabLab München war ein fantastisches Beispiel dafür, wie viel Freude praktisches Lernen machen kann. Der Tag gliederte sich in zwei spannende Phasen:

PhaseFokusErgebnis
Teil 1: Robotik & LogikArbeit mit LEGO Spike PrimeIndividuelle Roboter-Lösungen mit viel Liebe zum Detail und eigener Block-Programmierung.
Teil 2: Hands-on ElektronikPlatine löten & FeineinstimmungEigene, funktionstüchtige und leuchtende LED-Kreisel für jeden Schüler.

Fazit: Das Modell Schul-FabLab hat Zukunft

Der Praxistag war ein rundum gelungener Erfolg, der den Schülerinnen und Schülern noch lange in Erinnerung bleiben wird. Er hat einmal mehr bewiesen: Wenn Schule den Mut hat, MakerSpaces in den Schulalltag zu integrieren, eröffnet das völlig neue Perspektiven, Themen und Möglichkeiten für die Gestalter von morgen.

Wir gratulieren der Begemann Schule herzlich zu 10 Jahren Schul-FabLab und freuen uns auf die nächsten gemeinsamen Projekte!

Empower-MINT: Making & Coding nachhaltig im Ganztag verankern

Empower-MINT: Making & Coding nachhaltig im Ganztag verankern

Empower-MINT – wie lassen sich MINT, Making und moderne Bildungskompetenzen sinnvoll in den Ganztagsunterricht integrieren? Welche Chancen und Herausforderungen ergeben sich dabei?

Diesen Fragen gehen wir gemeinsam mit unseren Partnergrundschulen rund ums FabLab München e.V. im Westend nach und evaluieren in den nächsten zwei Jahren gemeinsam, wie kreative und experimentelle Lernformate wie Making, Tüfteln und Coding nachhaltig in den Ganztagsschulbetrieb eingebunden werden können.

Dieses Projekt wird ermöglicht, durch eine Förderung der TÜV SÜD Stiftung Vielen Dank für die Unterstützung!

Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit unseren Projektpartnern an diesem Projekt zu arbeiten.


Lernen im 21. Jahrhundert bedeutet mehr als nur die reine Wissensvermittlung. Es geht um Selbstwirksamkeit, Problemlösekompetenz und digitale Souveränität. Mit unserem neuen Projekt im Münchner Westen schlagen wir eine Brücke zwischen klassischen Basiskompetenzen und zukunftsorientierter Maker-Education.

Warum der Ganztag der ideale MakerSpace ist

Die Integration von Making in den (Ganztags-)Unterricht ist hier eine methodische Bereicherung. Der zeitliche Rahmen des Ganztags erlaubt es, fachübergreifend zu arbeiten:

  • Mathe wird greifbar: Wenn Geometrie plötzlich zur Voraussetzung für einen stabilen 3D-Druck wird.
  • Sprachförderung durch Storytelling: Wenn Kinder ihre eigenen Geschichten via Stop-Motion-Film zum Leben erwecken und dabei selbst 3D modellierte und ausgedruckte Figuren und Häuser, Fahrzeuge mit integrieren.
  • Coding ist weit mehr als Programmieren – es ist ein essentielles Werkzeug zur analytischen Problemlösung. Abstraktionsvermögen: Computational Thinking, Fehlerkultur (Debugging): fördert Resilienz und systematisches Optimieren, Gestaltungsmacht: aktive Entwickler autonomer und intelligenter Systeme (KI/Robotik)

Lehrkräfte als „Macher“

Kern unseres Konzepts ist die Befähigung der Pädagog:innen. In unseren Fortbildungen sind sie selbst Lernende: Sie löten, programmieren und konstruieren. Nur wer die Begeisterung des „Begreifens“ selbst erlebt hat, kann diese authentisch im Klassenzimmer vorleben. Unser Ziel nach zwei Jahren Begleitung: Eine nahtlose Übergabe an die Schulen, in denen Making zur gelebten pädagogischen Normalität geworden ist.



Bildungslokal unterstützt Offene Werkstätten in den Grundschulen der Messestadt

Bildungslokal unterstützt Offene Werkstätten in den Grundschulen der Messestadt

Von September bis Dezember konnten sich einige SchülerInnen der Grundschulen Lehrer Wirth und Astrid Lindgren glücklich schätzen, dass auch dieses Jahr wieder eine offene Werkstatt stattfinden konnte. Diesmal kooperierte die GS Astrid Lindgren mit dem Förderzentrum und die GS Lehrer Wirth mit der Mittelschule. Beide Kooperationen liefen sehr gut und die SchülerInnen waren sehr motiviert am tüfteln, experimentieren, 3D Modellieren, Scratchen und coden. Auch für uns als FabLab eine wichtige und neue Erfahrung, wie Förderzentrum und Grundschule gemeinsam arbeiten können, gerade da wir unser Make U IN Projekt gerade abgeschlossen haben, in dem es um Making in Inklusion ging.

Vielen Dank für die Möglichkeit!

Make U IN Konferenz

Make U IN Konferenz

Am 20. Oktober 2025 fand im FabLab München e.V. die Abschlusskonferenz des Erasmus+-Projekts MAKE U IN statt. 32 Teilnehmende aus Schulen, Hochschulen und Bildungseinrichtungen kamen zusammen, um sich über die Chancen und Perspektiven von Maker Education für Inklusion und Chancengleichheit in der Grundschule auszutauschen.


Eröffnung & Hauptvorträge

Die Konferenz begann mit einer herzlichen Begrüßung durch das Team des FabLab München, gefolgt von drei inspirierenden Keynotes, die die Vision und Ergebnisse des Projekts vorstellten:

  1. Der MAKE U IN Ansatz – Inklusion durch praktisches, kreatives Lernen (Hands-on & Making) – Das Projektteam zeigte, wie makerbasierte Lernaktivitäten Teilhabe, Kreativität und Zusammenarbeit aller Lernenden fördern können.
  2. Inklusion in der Primarbildung – Bedarfe und Trends in Europa – Eine Präsentation zu aktuellen europäischen Entwicklungen und Herausforderungen im Bereich der inklusiven Bildung.
  3. Das MAKE U IN Resource Repository
    Eine erste Vorstellung der digitalen Plattform mit Unterrichtsmaterialien, Werkzeugen und Best-Practice-Beispielen, die Lehrkräfte bei der Umsetzung inklusiver Maker Education unterstützen.

Austausch und Diskussion

Nach den Vorträgen folgten lebhafte Gruppendiskussionen, in denen Teilnehmende ihre eigenen Erfahrungen mit Making in der Schule teilten.
Lehrkräfte berichteten, wie handlungsorientierte Lernformen Schülerinnen und Schüler dazu befähigen, zu entdecken, zusammenzuarbeiten und sich kreativ auszudrücken – insbesondere jene, die in traditionellen Unterrichtsformen oft weniger sichtbar sind.

Die Diskussionen verdeutlichten:

  • das Potenzial von Maker Education, Kollaboration, Kreativität und Zugänglichkeit zu fördern;
  • den Bedarf an Fortbildungen und Materialien, um Making nachhaltig in den Unterricht zu integrieren;
  • die Bedeutung von inklusivem Design, das sicherstellt, dass jedes Kind aktiv teilhaben kann.

Die Atmosphäre war durchweg offen, konstruktiv und ideenreich.
Viele Teilnehmende äußerten den Wunsch, Making-Ansätze weiterhin auszuprobieren und sich über das MAKE U IN-Netzwerk gegenseitig unterstützen zu wollen.


Vernetzung & Ausblick

Der Nachmittag endete mit einer informellen Networking-Phase im kreativen Umfeld des FabLabs.
Hier tauschten sich die Teilnehmenden aus, knüpften neue Kontakte und testeten einige der vom Projektteam vorgestellten Maker-Werkzeuge und Prototypen.

Das Feedback war durchweg positiv: Besonders geschätzt wurden die praxisnahen Demonstrationen und die Möglichkeit, sich mit Gleichgesinnten über inklusive, kreative Bildungsansätze auszutauschen.


Fazit

Die MAKE U IN Abschlusskonferenz setzte ein starkes Zeichen für eine innovative europäische Zusammenarbeit.
Sie zeigte deutlich, dass Inklusion und Making keine getrennten Ziele sind, sondern zwei Seiten derselben Idee:
Lernen durch Tun, Gestalten und gemeinsames Erleben – für jedes Kind.

„Inklusion durch Hands-on und Making“ – gemeinsam gestalten wir die Zukunft gerechten Lernens.

Elternabend Medien

Elternabend Medien

FabLab München e.V. war am Elternabend Medien vom Pädagogischen Institut und SIN – Studio Im Netz vertreten – einer super Netzwerkveranstaltung mit vielen inspirierenden Gesprächen über Medienkompetenz, KI, Making und Bildung.

An unserem Stand durften wir Erwachsene dazu einladen, sich kritisch mit KI auseinanderzusetzen, welche Rolle Making für die Bildung hat und auch zu unserer Make U IN Launch Conferenz am Montag 20.10. 13 bis 17 Uhr im FabLab München einladen.


Für Kinder hatten wir in einem der Hinterzimmer 2 Workshops am Start zu was Strom alles kann und wie Farbcodes Robotern den Weg weisen.


Wir freuen uns sehr über das große Interesse und den gemeinsamen Austausch. Solche Begegnungen zeigen, wie wichtig es ist, Wissenschaft, Neugier und kritisches Denken früh zu fördern und wie viele spannende Schnittstellen zwischen MINT, Making und Medien zu entdecken gibt.

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